Vorschau

7 MALEN AM MEER
6. Kaiserbäder-Pleinair
Ausstellung vom 29.August 2010 bis 26. September 2010

Sieben ausgewählte Künstlerinnen und Künstler malen am Meer und zeigen ihre in der Auswahl der Sujets und in ihrer formalen Umsetzung unterschiedlichen Arbeiten. In der Wanderausstellung 6. Kaiserbäder-Pleinair „7 MALEN AM MEER“, die von Heringsdorf über Hamburg jetzt nach Berlin kommt, spiegelt sich das künstlerische Erleben einer kulturell geprägten Region wider. Zu sehen sind Arbeiten von: Sibylle Bross, Andrea Streit, Ulrich Baehr, Bernd Krüerke, Ernst Voss, Till Warwas und Sigurd Wendland.


Anknüpfend an die Freiluftmalerei im 19. Jahrhundert ist die Landschaft ein zentrales Thema der Ausstellung. Ob als weite Strandlandschaft, wie bei Til Warwas, als Detailaufnahme im Möwenbild von Sigurd Wendland, oder als impressionistisch angelehnte Darstellung des Strandtreibens, wie bei Ernst Voss, ob als Schilfidyll, wie bei Bernd Krüerke, oder als stürmisch aufgewühltes Meer, wie bei Ulrich Baehr – immer ist es die Natur, die die Maler in ihren Bann gezogen hat. Aber auch der Mensch in einer seit Jahrhunderten geprägten Kulturlandschaft wird in den Strandszenen von Andrea Streit und Sibille Bross zum Thema gemacht.

 

weitere Information zum Kaiserbäder-Pleinair "7 Malen am Meer" und zu den Künstlern gibt es auf
www.7malenammeer.de

Sybille Bross, "Straßenbau", 2010


Sigurd Wendland, "Trekker", 2010


Till Warwas, "Strand Ahlbeck", Öl auf Leinwand, 50 x 70cm, 2010




Cies Andriessen
In Anbetracht der Worte
Holzschnitte, Linolschnitte, Zeichnungen
Ausstellung vom 14. September 2010 bis 17. Oktober 2010
Eröffnung 12. September 2010 | 12 Uhr
Cees Andriessen entwickelt seit mehr als vierzig Jahren ein künstlerisches Werk, das sich durch eine bemerkenswerte Kontinuität und formale Konsequenz auszeichnet. Holzschnitt, Linolschnitt und Zeichnung laufen innerhalb dieses Werkes gleichberechtigt nebeneinander. Charakteristisch für sein Oeuvre ist das Weiß, das nicht Leere ist sondern Raum. Seine Arbeiten sind ‚lesbar’, obwohl sie nach wie vor vollkommen abstrakt bleiben. Dem schrittweisen visuellen Abtasten entfaltet das Werk seine Faszination. Mit seinen Holzschnitten, Linolschnitten und Zeichnungen öffnet Cees Andriessen die Tür zur Welt der Phantasie.

Immer wieder sucht der Künstler den Kontakt und den Austausch mit Literatur und Musik.
Er sucht die Schnittstellen mit anderen künstlerischen Medien, versteht dabei seine eigene Arbeit jedoch nie als Illustration.
Er arbeitete u.A. mit Cees Nooteboom, Frans Budé, Anna Enquist, Willem van Toorn und dem Komponisten Daan Manneke. Zur Ausstelung erscheint ein umfangreicher Katalog.

Cees Andriessen, In Anbetracht der Worte, Verlag der Kunst2010.

Cees Andriessen, Ohne Titel, 2009 Holzschnitt, 63 x 125 cm





Borders/No Borders: Belgium
Gruppenausstellung
Ausstellung vom 22. Oktober 2010 bis 21. November 2010
Borders/No Borders: Belgium präsentiert eine Auswahl von Werken aus der Sammlung des Museums der Fotografie in Charleroi sowie Arbeiten zeitgenössischer belgischer Künstler und gibt somit einen Überblick über die Vergangenheit und Gegenwart der belgischer Fotografie und Medienkunst. Neben Werken von historischer Bedeutung werden – bekannte und weniger bekannte – zeitgenössische Künstler vorgestellt, die hauptsächlich aus dem französischsprachigen Teil Belgiens stammen und zum Großteil bereist bei der Internationalen Biennale der Fotografie und visuellen Künste BIP in Liège ausgestellt haben. Borders/No Borders: Belgium verweist auf stilistische und inhaltliche Bezügen zwischen den Werken und will so die Aufmerksamkeit auf Themen, Stimmungen, Bewegungen und Formen richten, die charakteristisch für die Fotografie und visuelle Kunst Belgiens sind. Denn: So unterschiedllich die verwendeten Techniken auch sind, so verschiedenen die Zeiten, in denen diese Werke entstanden sind, lassen sich doch bemerkenswerte Verbindungen erkennen. Es scheint, als ob sich in der Sensibilität, mit der die Künstler Landschaften und Gesichtern begegnen, und einer von Poesie und (Selbst)Iroie geprägten Formengebeung eine undefinierbare belgische Identität offenbart, die mehr oder weniger an die surrealistische Tradition dieses Landes erinnert. Auf diese Weise wird der Begriff der «Grenze» – zwischen gestern und heute, hier und anderswo dem Menschen und seiner Umwelt, dem Selbst und dem Anderen – ständig hinterfragt, bezweifelt und verschoben .

 Gustave Marissiaux, sans titre,
aus der Serie Visions d’artiste, 1908
© Musée de la Photographie Charleroi

Lara Gasparotto, aus der Serie Belgian Taste, 2010
© Lara Gasparotto

KuratorInnen: Anne-Françoise Lesuisse, Marc Wendelski und Marc Vausort

Mit der Unterstützung von Wallonie Bruxelles International (WBI), der Communauté française Wallonie-Bruxelles (CFWB), der Deutschsprachigen Gemeinschaft (DG), der Région wallonne (RW), der Ville de Liège, der Province de Liège und der Versicherung Léon Eeckman.

Im Rahmen der belgischen EU-Ratspräsidentschaft 2010.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.