Zweites Leben - Du weißt meinen Namen, aber nicht meine Geschichte

© Bilal Urfa

Ausstellung mit Fotografien von:
Ahmad Yasin | Ahmad Yousef | Aida Mobaraki | Bilal Urfa |
Esra Saher | Farah Alsahli | Fatemeh Gheysari | Haifa Jaber |
Jaime Beck | Jelena Rankow | Maya Rabou | Mohammad Urfa |
Mona Yousefi | Nour Alabras | Raha Darvishpour | Rukan Malas |

Ausstellung
7. Juni bis 6. August 2019

Eröffnung: Donnerstag, 6. Juni 2019, 19 Uhr

Heike Schmitt-Schmelz | Bezirksstadträtin
Elke von der Lieth | Kommunale Galerie Berlin

Grußwort
Prof. Peter Fischer-Piel | Projektleitung
SRH Hochschule der Populären Künste

 

Zweites Leben - Du weißt meinen Namen, aber nicht meine Geschichte“ ist ein fotografisches Projekt für Geflüchtete mit dem Ziel, durch die gemeinsame Arbeit ein wechselseitiges Verstehen kultureller Werte zu ermöglichen und damit eine bleibende Integration der Flüchtlinge zu erzielen. Hintergrund des Projektes ist die erste, 2015 begonnene Arbeit „Zwischen Welten – Abschied, Ankunft und Ankommen“. Diese hat Ende 2016 mit einer Ausstellung im Haus am Kleistpark und dem gleichnamigen Katalog dazu beigetragen, dass der öffentliche Dialog zwischen Herkunft und Identität der Geflüchteten und deren aktueller Situation in Deutschland angestoßen wurde. Die Projektergebnisse konnten einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden und leisteten so einen Beitrag gegen die Stereotypisierung von Geflüchteten.

Ziel des Ausstellungs-Projektes ist es, die interkulturelle Kompetenz weiter zu fördern und sich auf politischer, gesellschaftlicher und insbesondere bildsprachlich-visueller Ebene mit den Themen Kultur und Integration auseinander zu setzen. Durch die Ausstellung, begleitende Publikationen, international besetzte Workshops und mediale Verbreitung soll über den Rahmen des Projekts hinaus ein nachhaltiges Verständnis für Flucht und Integration erzielt werden.

Geflüchtete Menschen prägen und gestalten unseren Stadtraum, unsere Kultur und unseren Alltag. Dabei trifft der Ausstellungstitel „Zweites Leben - Du weißt meinen Namen, aber nicht meine Geschichte“ genau die persönlichen, subjektiven Sichtweisen von geflüchteten Menschen, die für das Verständnis ihrer Probleme, ihrer Bedürfnisse und Zukunftspläne unabdingbar sind. Hierzu werden neben den Fotografien auch Filme gezeigt sowie Interviews und Workshops durchgeführt. Sie sind Bestandteil des Rahmenprogramms (in) der Kommunalen Galerie Berlin und werden im Katalog dokumentiert.

© Fatemeh Gheysari

 

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