Rückblick
Gürtelwerkstatt
Thomas Czimczik
Thomas Czimczik
Performance Freitag, 15. Januar 2010 | 19 Uhr
Der Performancekünstler Thomas Czimczik lud am Freitag, den 15. Januar 2010 um 19 Uhr zu seiner Gürtelwerkstatt in die Kommunale Galerie Berlin ein. Auf eindrucksvolle, weil sinnlich erlebbare Weise, thematisiert er mit dem Stilmittel des Sattler-Kunsthandwerks die Entindividualisierung der Massenkonfektion. In einem interaktiven Zusammenspiel mit dem Zuschauer versucht Czimczik am Beispiel des Gürtelhandwerks die Seele eines Kleidungsstücks zu ergründen. In seiner Performance befreit Czimczik die Gürtelherstellung aus ihrem kommerziellen Umfeld und spielt mit der Poesie des Handwerks.
Dabei können die kunstinteressierten Besucher ihren nach eigenen Vorstellungen entworfenen Gürtel vom Künstler herstellen lassen. Thomas Czimczik verwertet für seine Performance ausschließlich rundgefrästes, vegetabil gegerbtes Kernleder und nickelfreie, versilberte Schnallen. Die so entstehenden hochwertigen Unikate können zum Selbstkostenpreis von 30–40 € direkt nach der Performance erworben werden.
Auch mit seinen noch bis Ende Februar in der Kommunalen Galerie Berlin ausgestellten „Kunsthemden“ nähert sich Thomas Czimczik über die Mode der Frage nach unseren Wertevorstellungen. Die durch Verwendung ungewöhnlicher Materialien verfremdet erscheinenden Kleidungsstücke thematisieren, wie seine Gürtelwerkstatt, den Massenkonsum, indem sie sich dem Warencharakter verweigern. Dabei bewegt sich Czimczik bewusst zwischen Kunst und Mode und lotet die Grenzen sowohl des Kunst- als auch des Konsumbegriffs aus.
Dabei können die kunstinteressierten Besucher ihren nach eigenen Vorstellungen entworfenen Gürtel vom Künstler herstellen lassen. Thomas Czimczik verwertet für seine Performance ausschließlich rundgefrästes, vegetabil gegerbtes Kernleder und nickelfreie, versilberte Schnallen. Die so entstehenden hochwertigen Unikate können zum Selbstkostenpreis von 30–40 € direkt nach der Performance erworben werden.
Auch mit seinen noch bis Ende Februar in der Kommunalen Galerie Berlin ausgestellten „Kunsthemden“ nähert sich Thomas Czimczik über die Mode der Frage nach unseren Wertevorstellungen. Die durch Verwendung ungewöhnlicher Materialien verfremdet erscheinenden Kleidungsstücke thematisieren, wie seine Gürtelwerkstatt, den Massenkonsum, indem sie sich dem Warencharakter verweigern. Dabei bewegt sich Czimczik bewusst zwischen Kunst und Mode und lotet die Grenzen sowohl des Kunst- als auch des Konsumbegriffs aus.
Kurzbiographie des Künstlers
Thomas Czimczik wurde 1962 in Gelsenkirchen geboren. 1981-87 studierte er Malerei an der Folkwangschule Essen, der Kunstakademie Düsseldorf und der HfBK Braunschweig und war anschließend als Kunsterzieher tätig. 1989 bis 1994 hielt er sich zu Studien- und Arbeitszwecken in der ägyptischen Hauptstadt Kairo auf. Seit 1994 lebt Thomas Czimczik in Berlin.
Nullpunkt
Inge H. Schmitt, Malerei | Steffi Sembner, Tanz
Inge H. Schmitt, Malerei | Steffi Sembner, Tanz
Performance 15. November 2009 | 12 Uhr
Ausstellung 15. bis 29. November 2009
Ausstellung 15. bis 29. November 2009
Nehmen Sie teil an einem außergewöhnlichen Kunstereignis. Musik, Tanz, Zeichnung und Malerei verbinden sich in der Kommunalen Galerie Berlin zu dem Gesamtkunstwerk Nullpunkt. Wir laden Sie und Ihre Freunde ein, am 15. November um 12 Uhr "art in motion" live zu erleben. In einer Performance überträgt sich die Choreografie von Steffi Sembdner auf die Hand der Malerin Inge H. Schmidt, die die tänzerischen Bewegungen auf Papier und Leinwand bringt. Über eine Projektion des Zeichenvorgangs gehen die Tanzbewegungen und die Bewegungen der Hand für den Zuschauer eine einmalige Symbiose ein.