Ausstellung in der Kirche Am Hohenzollernplatz

Einblicke - Menschen und Orte am Fasanenplatz
Anastasia Khoroshilova, Fotografie

Blick aus dem Wohnzimmer auf ein Fenster, das weitegehend von Vorhängen bedeckt ist und durch einen Spalt ein gegenüber liegendes Gebäude erkennen lässt
Anastasia Khoroshilova, aus der Serie „Berlin. Fasanenplatz.“, C-print, 60x45 cm, 2019

Ausstellung vom 24. Juni bis 20. Oktober 2022

Eröffnung: Donnerstag, 23. Juni 2022, 18 Uhr, im Rahmen eines Kunst-Gottesdienstes

Predigt: Pfarrer Hannes Langbein, Kunstbeauftragter der EKBO
Liturgie: Pfarrerin Marita Lernser, Kirche Am Hohenzollernplatz
Einführung: Dr. Benedikt Goebel, Stadthistoriker

Was verbindet den Fotografen Efraim Habermann, den Wirt Gregor Scholl von der legendären Bar „Rum Trader“, die Lehrerin Cynthia Turczyn und Ex-Schreinermeister Jaroslav Klement, der im Parkdeck unter der „Bar jeder Vernunft“ kampiert? Die vier sind Wilmersdorfer*innen, die sich für das Projekt „Berlin: Fasanenplatz“ porträtieren ließen. Die Fotografin Anastasia Khoroshilova beschäftigt sich meist mit Gemeinschaften und geschlossenen Gruppen, die sie über lange Zeiträume beobachtet und fotografisch aufzeichnet. Die gebürtige Moskauerin zog nach ihrem Fotografie-Studium bei Jörg Sasse an der Folkwang Universität in Essen nach Berlin in den sogenannten Fasanenkiez. Seit 2017 verfolgt sie das Projekt Fasanenplatz, in dem sie in ihr unmittelbares Lebensumfeld eintaucht und ihm ein Gesicht gibt. Das Spektrum der Menschen im Kiez ist divers, aber doch gibt es so etwas wie einen kollektiv gelebten Individualismus. In der Ausstellung gewähren die abgebildeten Menschen einen Blick in ihr privates Umfeld: Den Kiez rund um den Fasanenplatz.

Kirche Am Hohenzollernplatz
Nassauische Straße 67, 10717 Berlin

Offene Kirche: Mittwoch 11 bis 13 Uhr, Donnerstag und Freitag 16 bis 19 Uhr, Samstag 11 bis 13 Uhr

Die Sommerausstellungen in der Kirche Am Hohenzollernplatz finden jährlich in Kooperation mit dem Kunstbeauftragten der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) und der Kommunalen Galerie Berlin statt.