Ausstellung in der Kirche Am Hohenzollernplatz

FRANEK
Unter der Feste des Himmels

Franek, Hochwasser, 2013, Mischtechnik auf Leinwand

Malerei und Zeichnungen

18. Juni bis 30. Oktober 2021

„Und Gott sprach: Es wimmle das Wasser von lebendigem Getier, und Vögel sollen fliegen auf Erden unter der Feste des Himmels.“

Die Welt ist weit unter der Feste des Himmels: Vögel ziehen ihre Bahnen, Fische, Seeungeheuer, die Tiere des Feldes, das Gewürm auf dem Erdboden, irgendwann Menschen, Mann und Frau, Ebenbilder Gottes...

Lebendige Bilder bevölkern unsere Erde: Bilder der Fantasie Gottes, die zu Lebewesen werden. An die Fantasie und die Bilder: „Seid fruchtbar und mehret Euch!“ – Der Bilderkosmos der Berliner Künstlerin FRANEK ist unendlich: Tiere aller Art, Fabelwesen, Mischwesen und immer wieder Kinder bevölkern ihre Bildwelten. Es ist, als ob sie – mit Kinderaugen unterwegs in einer Nussschale über den Tiefen und Untiefen der Schöpfungsfluten – einmal die Enden des Himmels und der Erde bereist hätte, um Bilder zur Welt zu bringen.

Es sind Gefährten der Träume – und der Alpträume. FRANEKS Fabelgestalten erscheinen wie Traumbilder auf der Schwelle zwischen Tag und Nacht, werden zu Gegenübern, Wiedergängern, Schreckgespenstern, Freunden mitten in unserer Zeit, mitten in einer verletzten Schöpfung. In der Wilmersdorfer Kirche Am Hohenzollernplatz werden sie lebendig.

Eröffnung: 17. Juni, 19 Uhr im Rahmen eines Kunst-Gottesdienstes

Predigt: Pfarrer Hannes Langbein, Kunstbeauftragter der EKBO
Liturgie: Pfarrerin Marita Lersner, Kirche Am Hohenzollernplatz
Musik: Ina Brox, Tenorsaxophon

Einführung: Christoph Tannert, Künstlerhaus Bethanien Berlin

Kirche am Hohenzollernplatz, Nassauische Straße 67, 10717 Berlin
Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag 14-18 Uhr, Mittwoch, Freitag, Samstag 11-13 Uhr

Die Sommerausstellungen in der Kirche Am Hohenzollernplatz finden jährlich in Kooperation mit dem Kunstbeauftragten der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) und der Kommunalen Galerie Berlin statt.
 

Foto: Franek