Iryna Vorona. Im Angesicht des Krieges

Die Hälfte des Lebens, 2023, Zeichenkohle auf Papier, 100 x 70 cm, 167. Porträt, 2022, Zeichenkohle auf Papier 60 x 42 cm.

Ausstellung vom 27. Februar bis 10. Mai 2026

Eröffnung am Donnerstag, den 26. Februar 2026 um 18 Uhr

Ob mit feinen Linien oder expressivem Strich – die Werke der ukrainischen Künstlerin Iryna Vorona (*1987) halten mit großer emotionaler Intensität die Auswirkungen des russischen Angriffskrieges auf die Zivilbevölkerung von Kyjiw fest. Sie schafft eindrückliche Porträts in Kohle auf Papier, die besonders Kinder, Frauen und alte Menschen in den Blick nehmen und so zu einem visuellen Tagebuch der inhumanen Effekte des Konflikts werden. Ausgehend von persönlichen Erlebnissen und Begegnungen thematisiert die Künstlerin auch erzwungene Migration und die Anpassung an neue Umgebungen. Iryna Voronas Werke zeugen von individuellem Leid, aber auch von Zusammenhalt, Widerstandskraft und der Hoffnung auf Frieden, und geben somit ein Zeichen der Zuversicht.

Die Ausstellung findet im Zusammenhang des vierten Jahrestages des völkerrechtswidrigen Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine statt. Sie ist in Kooperation mit dem Kunstmuseum Wolfsburg entstanden, wo sie vom 26. Februar bis 25. Mai 2025 zu sehen war.